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ATI-Treiber: Legacy-Support für Radeon HD 2000–8000

ATI ist seit 2010 eine eingestellte Marke — die Technologie lebt im AMD-Branding weiter. Wer noch eine ATI-Karte (HD 2000–8000) betreibt, lebt mit dem letzten verfügbaren Treiber. Wir erklären, welche Versionen verfügbar sind und wo die Limits liegen.

Veröffentlicht: 2026-05-01 Lesedauer: 2 Min

ATI ist heute nur noch eine historische Marke — der ehemalige kanadische Grafikkarten-Hersteller wurde 2006 von AMD übernommen, und das Markenzeichen wurde 2010 schrittweise eingestellt. Aktuelle AMD-Grafikkarten (RX 9000, RX 7000, RX 6000) tragen das AMD-Branding. Wer heute noch eine ATI-Karte (Radeon HD 2000 bis HD 8000) betreibt, hat mit eingestelltem Treiber-Support zu tun.

ATI – die Geschichte

ATI Technologies wurde 1985 in Markham, Ontario gegründet und war jahrzehntelang Konkurrent zu Nvidia im Grafikkarten-Markt. 2006 wurde ATI für 5,4 Milliarden Dollar von AMD übernommen. Bis 2010 trugen Radeon-Karten noch das ATI-Logo, danach wurde es schrittweise durch das AMD-Branding ersetzt.

Treiber-Status für ATI-Karten

AMD hat den Treiber-Support für ATI-Karten in mehreren Wellen eingestellt:

Karten-GenerationLetzter Treiber-SupportLetzte Treiber-Version
Radeon HD 2000–40002012 (Catalyst 12.6)Catalyst 12.6 Legacy
Radeon HD 5000–60002015 (Catalyst 15.7.1)Catalyst 15.7.1
Radeon HD 7000–80002021 (Adrenalin 21.5.2)Adrenalin 21.5.2

Wer heute noch eine ATI-Karte verwendet, ist auf diese letzten Treiber-Stände festgelegt. Sicherheits-Patches gibt es nicht mehr.

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Wo findet man die letzten Treiber?

Die Legacy-Treiber sind weiterhin im AMD-Archiv verfügbar:

Windows 10/11 mit ATI-Karten?

Windows 10: Die letzten Catalyst- und Adrenalin-Treiber für HD 5000/6000/7000/8000 funktionieren noch unter Windows 10 — aber nicht unter Windows 11. Microsoft fordert für Win 11 WDDM 2.0+, was viele ältere ATI-Karten nicht unterstützen.

Wer Windows 11 betreiben möchte, hat zwei Optionen: (1) Auf eine moderne AMD/Nvidia/Intel-Karte aufrüsten, (2) den generischen Microsoft-Basic-Display-Adapter-Treiber verwenden — dann läuft Windows 11, aber ohne Hardware-Beschleunigung.

Häufige Probleme

Catalyst Installer bricht auf Windows 10/11 ab

Auf modernen Windows-Versionen läuft der Catalyst-Installer manchmal nicht mehr. Lösung: Treiber-Pakete manuell entpacken (z. B. mit 7-Zip), dann im Geräte-Manager den Treiber „manuell installieren" — INF-Datei aus dem entpackten Paket angeben.

Windows Update überschreibt ATI-Treiber

Windows Update installiert teilweise eigene ATI-Treiber-Versionen, die instabil laufen. Lösung: Im Windows Update unter Erweiterte Optionen → Treiber-Updates pausieren deaktivieren.

Zusammenfassung

ATI ist heute eine historische Marke. Wer noch eine ATI-Karte betreibt, sollte über ein Hardware-Upgrade nachdenken — die Treiber bekommen keine Sicherheits-Patches mehr, und neue Spiele unterstützen sie nicht. Bei einem aktuellen System hilft eine übergreifende Treiber-Software wie AVG Driver Updater, um die Update-Pflege auf einen Blick zu behalten.

Weiterführende Quellen

Authoritative Quellen für tiefergehende Informationen:

Häufige Fragen

Ja, mit dem letzten Catalyst-Treiber 15.7.1. Unter Windows 11 nicht mehr offiziell — fehlt WDDM-Update.

Im AMD-Archiv unter amd.com/support → Legacy. Catalyst 15.7.1 für HD 5000–6000, Adrenalin 21.5.2 für HD 7000–8000.

Schwierig. Die Treiber-Architekturen sind verschieden. Mischbetrieb erfordert manchmal manuelle Treiber-Konfiguration und kann zu Konflikten führen.

Sie erhalten keine Sicherheits-Updates mehr. Bekannte CVEs in alten ATI-Treibern bleiben offen. Für sicherheitskritische Anwendungen: Aufrüstung auf moderne Karten empfehlenswert.

Catalyst war die Treiber-Software bis 2015. Adrenalin ist der Nachfolger seit 2017 (mit Crimson als Übergang 2015–2016). Funktional moderner, aber nicht für die ältesten ATI-Karten verfügbar.

FreeSync wurde mit GCN-1.1-Karten (HD 7000-Refresh) eingeführt. Frühere ATI-Karten unterstützen es nicht. Auch G-Sync-Compatible-Modus ist nur mit moderner AMD-Hardware verfügbar.

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